Sonntag, 24. Februar 2008

Nachtrag

So. Jetzt sind wir also wieder zurück in Deutschland und alles ist wie es immer war... Leider hatten wir ja während den zwei Wochen unserer Neuseelandrundreise (von Jul auch gerne als "Abenteuer-Forschungsexpedition" betitelt) kaum die Möglichkeit, ins Netz zu gehen und unsere Impressionen mit euch zu teilen. Dies wollen wir heute nachholen! Auf der anderen Seite ist es natürlich auch für uns eine schöne Erinnerung und eine gute Gelegenheit, alles nochmal Revue passieren zu lassen. Dieser Nachtrag besteht natürlich wie immer hauptsächlich aus Bildern und Illustrationen, da - wie gesagt - alles beim Alten ist und ich schreibfaul wie immer bin;)...

Unsere Route auf der Nordinsel:


Größere Kartenansicht

Und hier die Bilder dazu (zum Album einfach klicken):

20071126_south_island


Danach waren wir für 11 Tage auf Fiji. Google Maps hat Schwierigkeiten, die Route von Auckland nach Fiji zu berechnen (selbst wenn man Autobahn vermeiden wählt) - Na so was. Und besonders nah heranzoomen kann man natürlich auch nicht. Also bleibt nur eine kurze Beschreibung: Fiji ist Wildnis. Das heißt: Keine Anbindung an Strom, Gas, Wasser, Telefon oder sonst irgendwas. 332 Inseln, teilweise so klein, dass nur eine Hütte darauf passt, und alle müssen sich irgendwie autark versorgen. Außerdem gibt es Insekten und Arachnide, die sehr groß werden und von denen ich froh bin, dass Jul sie nicht als erste entdeckt hat (Ich konnte zwei Spinnen mit einem Durchmesser von 13 cm in unserem Bungalow entdecken, die nur mit Hilfe von Schwimmflossen beseitigt werden konnten, meine Flip-Flops boten dafür nicht die geeigneten Ausmaße).



Und zu guter Letzt regnet es sogar des öfteren auf Fiji. Aber zu dem Charakter von eher tropischen - trotz Subtropen - Wolkenbrüchen gehört, dass sie so schnell vorbei sind, wie sie aufziehen. Deshalb stören sie nicht weiter, sondern peppen eher den Tagesablauf etwas auf;)...

Demgegenüber überwiegen die guten Seiten von Fiji bei Weitem. Denn es gibt nicht nur Kokosnüsse, Bananen und andere Früchte im Überfluss, sondern auch menschenleere Buchten gefüllt mit türkis-blauem Wasser und einer Temperatur von bis zu gefühlten 35 Grad. Zudem trifft man auf die heimischen Fijianer, die wohl zu den freundlichsten, aufgeschlossensten und langsamsten Menschen auf der Welt zählen. Mehr als einmal wurde uns mit einem strahlenden Lächeln verkündet: "Relax my friend, it's Fiji-time!" Und das beim völlig entspannten Öffnen einer Kokosnuss... Kurz gesagt: Fiji ist noch ein echtes Paradies. Aber das könnt ihr euch besser auf den Fotos anschauen (Zum Album klicken):

20071209_Fiji


Mann, hab ich viel geschrieben;)... Die Reise war super schön und ich hoffe sehr, dass Neuseeland noch lange so erhalten bleibt, wie wir es kennen gelernt haben. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen...

Mittwoch, 19. Dezember 2007

On our way back home

Das wird nun der letzte Beitrag sein, den ich hier in New Zealand schreibe, da wir in wenigen Stunden bereits im Flieger Richtung LA sitzen. Nachdem wir 2 Wochen lang mit unserem Campervan durch NZ gebraust sind, haben wir uns noch 11 Tage Fiji zur Erholung gegoennt ;-) Waehrend ihr also am Bibbern ward, mussten wir Armen an paradiesischen Straenden schwitzen und im tuerkisblauen Wasser duempeln. Das Leben ist hart... Gluecklicherweise hats am Dienstag angefangen, wie aus Kuebeln zu schuetten, so dass der Abschied nicht schwer fiel. Umso schwerer wirds aber jetzt bald, wenn wir Auckland verlassen. Aber sobald wir im Flieger sitzen, freuen wir uns dann uneingeschraenkt auf euch alle in good old Germany! CU soon guys!

Samstag, 1. Dezember 2007

Auf Achse

So, da sind wir nun also auf Achse durch die Suedinsel von Neuseeland - unserem ersten Teil einer laaaangen Urlaubs-, Besichtigungs-, Abenteuer-Rundreise. Wir haben hier wunderschoenes Sommerwetter bei angenehmen Temperaturen. Wir wuerden gerne ein paar Bilder online stellen, haben hier aber Steinzeitinternet in Queenstown und der 2-86er, an dem ich hier sitz hat nicht einmal nen USB Anschluss. Bilder folgen also spaeter... Hier aber als kleine Info unsere Route bis zum 05. Dezember in Wellington:


View Larger Map

Wuerd gern noch mehr berichten, aber mein Guthaben blinkt schon rot und ich muss wieder raus in die Sonne zum Eis essen und Bergkartbahn-fahren;)...

Donnerstag, 22. November 2007

Bilder sagen mehr als Worte. Folge 3.

Endlich ist es soweit. Die dritte Folge "Bilder sagen mehr als Worte" ist schließlich doch noch fertig geworden. Heute unter dem Motto: "Community Life" (Was sich auf unsere WG beziehen soll.)...



Die meiste Zeit in unserem Apartment wird mit Essen verbracht...




Und sowas essen wir dann:



Alleine ist man auf jeden Fall nie. Und da wir immer mindestens zwei Besucher haben, wird man oft auf dumme Ideen gebracht.




Und weil diese Ausgabe so lange gedauert hat, gibt es als Zugabe der Redaktion noch die Folge "University life" gratis dazu:


Meine Inder und Asiaten sind zwar größtenteils dem Englischen noch weniger mächtig als ich, aber dafür sind sie alle sehr lustig.



Und wen es noch interessiert: Bei uns ist tatsächlich Sommer. Hier als Beweis der schöne Aucklander Himmel;)


Damit verabschieden wir uns von der ehemals beliebten Serie "Bilder sagen mehr als Worte" mit einem leicht abgewandelten Zitat von Johann Wolfgang von Google...äh...Goethe
Bilder sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur

Sonntag, 18. November 2007

Bye bye

So, jetzt sind sie alle weg und der klägliche Rest, Dennis und ich, harren noch eine Woche in Auckland aus. Am Samstag hieß es Abschied nehmen von Andi, der jetzt mittlerweile in L.A. sitzt und sich noch ein paar schöne Tage dort macht, bevor er Ende November zurück nach Deutschland fliegt. Der zweite Abschied war dann heute Morgen, als Lena und Lisa mit Sack und Pack gen Süden aufgebrochen sind und die Wohnung plötzlich total leer war. Letztes Wochenende waren wir aber nochmal alle zusammen clubben und als Erinnerung daran gibts jetzt für alle noch ein Foto:

Lena, Larisa, Andi, Jul, Sebastian
Dennis, Markus

Sonntag, 11. November 2007

Farewell party

Gestern haben die Mädels von Dominion ne kleine farewell Party für Nicole und mich organisiert und so saßen wir bei Ginny zuhause bei gefühlten 25°C im Garten draußen und haben bei Sushi und Champagner unseren Abschied betrauert. Nicole, die Rezeptionistin und meine liebste Kollegin, verlässt Dominion eine Woche nach mir und kehrt nach Brasilien zurück (wo ich sie hoffentlich besuchen werde...). Es sind zwar noch 14Tage, bis ich Auckland wirklich verlasse, aber wir konnten keinen anderen Termin finden. Deswegen hats gestern auch noch nicht ganz so sehr geschmerzt, aber traurig wars schon, weil ich jetzt langsam schnalle, dass ich nie wieder dort arbeiten werde und nur noch als Urlauberin zurückkehren werde. Das ganze Team ist mir so ans Herz gewachsen, sie sind alle immer wahnsinnig lieb und wir verstehen uns so gut, dass es wirklich schade ist, dass Neuseeland so weit weg von Deutschland ist und man nicht mal eben einfach kurz hinfliegen und sie alle besuchen kann.
Bei Ginny im Garten "The hens"

Übrigens wars auch lustig, bei strahlendem Sonnenschein im Garten zu sitzen und Christmas Cake zu mampfen. Schmeckt so ähnlich wie unser Früchtebrot.

Christmas Cake

Nicole, Ginny und ich

Nach dem Lunch bei Ginny gings dann spontan direkt weiter an den Strand, schließlich musste das gute Wetter ausgenutzt werden!!! Ca. 10 Busminuten von Auckland Central entfernt gibt es drei kleine Buchten (übrigens die teuerste Wohngegend Neuseelands und das nicht ohne Grund), wo man entspannt an den Strand liegen und Urlaubsgefühle aufkommen lassen kann. Man denkt wirklich, man sei irgendwo am Mittelmeer gelandet und das innerhalb von 10 Minuten!!! Es gibt ne richtige Strandpromenade mit kleinen Cafés und Restaurants, die Leute wackeln in Bikini und mit Schwimmtieren im Arm rum.
Obwohl das Wasser eigentlich relativ warm war, sind wir nicht schwimmen gegangen, weil es doch ziemlich nah am Hafen liegt und dadurch sehr verschmutzt ist. Klar, dass abgehärtete Kiwis, die barfuss durch Zigarettenasche, Eis usw. auf den Gehwegen latschen, dort auch unbekümmert schwimmen gehen ...
Noch schnell ein paar Fotos fürs kalte, nasse Deutschland:

So nah ist Auckland!


Lena, Sebastian und Dennis (ursprünglich gabs auf der Wiese Schatten, deswegen lagen wir dort und nicht direkt am Strand)


Abschließend präsentiere ich euch noch das Bild des Tages, das aufgrund seiner Paparazzo-Qualität nicht den Charme an den Betrachter vermittelt, den wir genießen konnten.

BILD DES TAGES

This is New Zealand!!!

Freitag, 26. Oktober 2007

Es wird Sommer!

Die Damen unter euch werden es schon seit geraumer Zeit wissen (wichtige Neuigkeiten machen bei uns ja immer schneller die Runde als beim anderen Geschlecht): Ich habe eine neue Frisur! Naja, nicht wirklich, ich habe mir eigentlich - durch äußere Umstände gebeutelt - einen richtigen Pony schneiden lassen, der Rest blieb gleich.
Der Wind hier in Auckland ist wirklich Frisuren-vernichtend (Mama, das wär dein Alptraum hier!), im Grunde genommen muss man sich die Haare gar nicht kämmen, bevor man rausgeht, man hat grundsätzlich ne Sturmfrisur, sobald man sich auf die Straße wagt. Da mein bisheriger Haarschnitt extrem ungeschickt dafür war und ich ständig meine Haare ins Gesicht und die Augen bekam - was zum Verlust einer Kontaktlinse führte - entschloss ich mich für eine Radikallösung: Haare ab. Und da ich nun schon diverse Anfragen nach nem aktuellen Foto bekommen habe, tu ich euch natürlich den Gefallen :-) Allerdings nicht, ohne euch ein wenig neidisch werden zu lassen: Da es stark auf den Sommer zugeht, dürfen wir täglich den Luxus von frischen, süßen Erdbeeren genießen! Mmmhh...
Ich hab mir diese Woche übrigens vom Arbeiten frei genommen, aber im Grunde genommen hab ich jetzt noch viel weniger Freizeit, da ich an einer Hausarbeit herumdoktore. Da muss ich dann im Wohnzimmer auf der Couch sitzen und in meinen Laptop hämmern, während draußen sieben Sonnen am Himmel sind und die anderen im Park verschwinden. Ich will auch!!! Immerhin wurde meine Hirn in den letzten Tagen gut unterstützt, die Jungs haben doch tatsächlich Wiener Schnitzel und Schweinebraten gemacht - ich war begeistert!