Samstag, 21. Juli 2007

Auf dem Kriegspfad

Gestern waren wir bei dem Rugby Tri Nations Cup Finale zwischen den NZ Allblacks und den Wallabies aus Australien (Ha! Loser!)... Der Haka, der traditionelle Kriegstanz der Maori Allblacks am Anfang ist der absolute Höhepunkt. Wir haben zwar Live-Aufnahmen gemacht, aber das Archivmaterial zur Anschauung ist qualitativ doch besser.

Hier zwei ästhetisch schöne Beispiele von dem, was wir nächstes Wochenende lernen:



Dienstag, 17. Juli 2007

Schwarzer Montag

Der Montag war eindeutig ein schwarzer Montag. Angefangen hats natürlich mit jeder Menge Regen und dann habe ich unglücklicherweise eine Kontaktlinse verloren. Fiel einfach raus das Ding, mitten auf der Straße, ohne Vorankündigung oder Verabschiedung. Und wie gesagt: es regnete. Also rutschten Dennis und ich ne halbe Stunde auf dem nassen und ekligen Gehweg rum, um das dumme Ding zu finden, was aber schlichtweg unmöglich war.

Irgendwann gaben wir die Suche auf und ich stocherte zuhause noch ne Weile in meinem Auge herum, weil ich mir unsicher war, ob sie wirklich raus gefallen war oder nicht. Schließlich ging ich zum Augenarzt, der alle möglichen Tests machte und mir mitteilte, dass sich in meinem Auge keine Kontaktlinse versteckt habe. Bravo. Also musste ne Neue her, d.h. weitere Tests und Spielchen und morgen kann ich die Linse wohl abholen. Ich hab ja nen Goldesel in meinem Zimmer sitzen, kein Problem.

Wieso passiert so was eigentlich nur dann, wenns einem wirklich nicht in den Kram passt? Mir ist noch nie ne Kontaktlinse einfach so rausgeflogen. Naja, jammern hilft auch nicht weiter...Was ich ehrlich gesagt ein wenig schade fand, war, dass niemand angehalten und gefragt hat, was wir denn suchen. Die sind alle einfach vorbeigelatscht (und wahrscheinlich auf mein Linschen gedappt) und haben nur dumm geschaut. Hmm.

Später waren wir dann noch im Warehouse einkaufen (Dennis hat sich zwei Paar Schuhe gekauft und das, bevor ich mir auch nur eines gekauft habe) und da ging natürlich prompt der Feueralarm los, war wirklich nicht unser Tag.

Sonntag, 15. Juli 2007

Bilder!

Zum Album (hier klicken): 05_07 bis 15_07_07 first impressions
Unsere ersten Tage hier in Auckland in ein paar Bildchen zusammengefasst: Den Blick auf den Skytower mitsamt malerischer Skyline haben wir übrigens jeden Tag beim Aufwachen, beim Frühstücken,...
Der aufmerksame Betrachter wird feststellen, dass die Neuseeländer Petersilie als florale Dekoration betrachten - die Beete quellen über vor Gemüse :-)
Unsere erste Tour durch den Domain-Park blieb nicht lang ohne Folgen - wennd Affe uffd Boim kleddra - so sagen wir Schwaben da nur.

Jul

Samstag, 14. Juli 2007

Welcome to the US...

Wie Dennis bereits gesagt hat: Fliegt nicht über die USA, wenn ihr nicht unbedingt müsst. Wir Unwissenden allerdings hatten Zwischenstopps in London und LA, was uns ein nettes Abenteuer bescherte:

Nachdem wir also knapp 12h von London nach LA geflogen waren (neben mir saß ein 86-jähriger Opa, der äußerst unangenehme Körpergerüche ausstieß, die mich doch ein wenig irritierten, bzw. in meiner Atmung einschränkten), sollten wir 2h in LA in einem Warteraum verbringen, während die Maschine neu beladen wurde, etc.
Interessanterweise befanden es die amerikanischen Behörden für unumgänglich, ein nettes Erinnerungsfoto und Fingerabdrücke von jedem zu machen - und das selbstverständlich mit einer atemberaubenden Langsamkeit, so dass wir im Endeffekt 2h in ner Schlange standen, um uns doof angucken zu lassen. Typischerweise bildeten wir natürlich das klägliche Ende der Schlange. Als wir endlich drankamen und ich mich schon erleichtert auf nem Sitz in der Wartehalle niederließ, sehe ich, wie mein werter Herr Freund einem finster dreinblickenden Beamten hinterher dackelt und sich eben nicht zu mir hinsetzt. Hä? Er müsse mit, um ein paar Fragen zu beantworten, alles klar. Am Anfang hab ich mir noch nix dabei gedacht und die Beinfreiheit genossen, als wir aber wieder an Bord gehen sollten und Dennis noch immer nicht da war, ergriff mich dann doch ein wenig die Panik. Ich ging zu einer beleibten Dame in Schwarz, um mich höflich nach dem Verbleib meines Freundes zu erkundigen, da teilt diese mir doch seelenruhig mit, dass er nicht mitfliegen würde. Daraufhin habe ich ihr dann mitgeteilt, dass das so aber nicht geht und ich nicht ohne ihn gehe. Da bläst die dicke Emma ihre Backen auf, guckt erbost zu mir hoch (!) und blafft mich an, dass ich bloß aufpassen soll, was ich sage, blabla und dass Dennis mit nem Flug, der ne Stunde später geht, kommt.
Nach kurzer Überlegung (wobei ich mich vor meinem geistigen Auge u.a. in ner Zelle sitzen saß) entschloss ich mich, den Mund zu halten und mir die Flugnummer geben zu lassen, anstatt ihr den Stinkefinger zu zeigen und die Gangway runterzurennen.

Glücklicherweise erschien Dennis dann aber doch noch und wir konnten gemeinsam weiterfliegen. Gefragt haben sie ihn, was er denn mit seinem alten Reisepass gemacht hätte, weil er nen Neuen hatte. Sein alter Pass war abgelaufen und er hat sich nen Neuen erstellen lassen, stinknormale Sache. Die Ami-Oberschlauberger hatten vermutlich den dringenden Verdacht, dass Herr Knochenwefel aktive Beziehungen zu seinem Patenonkel Osama unterhält und ihm ganz unauffällig seinen alten Pass zukommen hat lassen, damit irgendein motivierter Terrorist sich als blonder und blauäugiger Deutscher ausgeben kann.

Der restliche Flug verlief dann ohne Zwischenfälle und wir kamen pünktlich in Auckland an – gemeinsam :-)


Mittwoch, 11. Juli 2007

Anschläge überstanden


Ha! Angekommen! Und das trotz der angekündigten Anschläge in Los Angeles (danke für die freundliche Ankündigung, Air New Zealand). Ach ja: Fliegt nie über Amerika, wenn es nicht UNBEDINGT sein muss (so viel nur von meiner Seite)...

Wie ich enttäuschter Weise erfahren habe, gibt es im Aucklander Stadtkern nur 5 Strände, aber innerhalb von einem 1-Stunden-Radius sollen weitere 100 (!) Strände rund um Auckland zu finden sein (Puuuh! Glück gehabt;)!!) ... Darunter die weltbekannten Surf-Spots Piha and Muriwai (Fotos folgen... der Sommer naht:)). Mein Stundenplan steht noch nicht zu 100%, folgt also später (Hehe).
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