Der Wind hier in Auckland ist wirklich Frisuren-vernichtend (Mama, das wär dein Alptraum hier!), im Grunde genommen muss man sich die Haare gar nicht kämmen, bevor man rausgeht, man hat grundsätzlich ne Sturmfrisur, sobald man sich auf die Straße wagt. Da mein bisheriger Haarschnitt extrem ungeschickt dafür war und ich ständig meine Haare ins Gesicht und die Augen bekam - was zum Verlust einer Kontaktlinse führte - entschloss ich mich für eine Radikallösung: Haare ab. Und da ich nun schon diverse Anfragen nach nem aktuellen Foto bekommen habe, tu ich euch natürlich den Gefallen :-) Allerdings nicht, ohne euch ein wenig neidisch werden zu lassen: Da es stark auf den Sommer zugeht, dürfen wir täglich den Luxus von frischen, süßen Erdbeeren genießen! Mmmhh...
Freitag, 26. Oktober 2007
Es wird Sommer!
Der Wind hier in Auckland ist wirklich Frisuren-vernichtend (Mama, das wär dein Alptraum hier!), im Grunde genommen muss man sich die Haare gar nicht kämmen, bevor man rausgeht, man hat grundsätzlich ne Sturmfrisur, sobald man sich auf die Straße wagt. Da mein bisheriger Haarschnitt extrem ungeschickt dafür war und ich ständig meine Haare ins Gesicht und die Augen bekam - was zum Verlust einer Kontaktlinse führte - entschloss ich mich für eine Radikallösung: Haare ab. Und da ich nun schon diverse Anfragen nach nem aktuellen Foto bekommen habe, tu ich euch natürlich den Gefallen :-) Allerdings nicht, ohne euch ein wenig neidisch werden zu lassen: Da es stark auf den Sommer zugeht, dürfen wir täglich den Luxus von frischen, süßen Erdbeeren genießen! Mmmhh...
Samstag, 13. Oktober 2007
Unsere WG
Aber das heißt selbstverständlich nicht, dass es nichts gäbe, worüber man berichten könnte.
Beispielsweise kennt ihr unsere WG ja noch gar nicht. Wir sind zu fünft, Lena, Andi, Hamish, Dennis und meine Wenigkeit. Lenas beste Freundin Lisa zählt aber beinahe auch schon dazu, da sie eigentlich zu jeder Tageszeit bei uns abhängt, also wurde sie kurzerhand in diese kleine Vorstellung miteinbezogen. Damit ihr auch ein Gefühl dafür bekommt, wie wir uns hier fühlen, hat jeder ein paar kleine Fragen beantwortet (wobei wir Andi, dem zweiten Informatiker hier in der Runde, wiederholt auf die Nerven gehen mussten, damit er seinen Beitrag dazu leistete. Man bemerke: Er ruft lieber aus NZ auf ein deutsches Handy an, anstatt kurz eine email zu schreiben – das ist wirklich schreibfaul!)
Fragen:
- Was ist der sinnloseste Gegenstand, den du mit hierher genommen hast?
- Was vermisst du am meisten aus DL?
- Was wird dir in DL fehlen?
- Dein tollstes Erlebnis hier in NZ?
- Was findest du hier in NZ total komisch?
Lena (25) studiert BWL, Soziologie und Erziehungswissenschaften in Hamburg, hier in Auckland besucht sie Veranstaltungen in Business, Maori und Education
- Zwei Taschenrechner und eine Familienpackung Kondome (s. Frage 5)
- Schwarzbrot, Fruchtgummi+Lakritz, Volleyballtraining, Kiez und Schanze in HH, Döner
- Die kleine Lisa mit ihren Mini-Füßen, die WG und das deftige Essen von uns
- Cape Reinga, mein erstes Referat überlebt zu haben
- meine Schokosucht, hässliche Kiwis und viel zu viele Asiaten; Flip Flops und Miniröcke im Winter! Chipskonsum der Kiwis (ein gewisser Mr.H. isst Toast mit Chips)
- Laufhose, Lauffunktionsshirt
- Brot, Klamotten, Freunde (aber nicht alle)
- Unileben und alles, was damit zusammenhängt: Freunde, Reisen, Party, Lena&WG
- Ein bestimmtes „Kennenlernen“
- die vielen Asiaten; meine persönliche Veränderung in vielen Lebensbezügen (positiv komisch)
Andi (25) studiert Wirtschaftsinformatik in Mannheim, welche Kurse er hier belegt, ist uns ein Mysterium. Auf jeden Fall hat er so viel zu tun, dass manchmal 2 Kaffee und 3 Red Bull nicht mehr weiter helfen.
- Ich habe nix Sinnloses mitgenommen, dafür aber hier gekauft: einen halbautomatischen Handrührer, Modell Oma, der nur im Idealfall funktionert; einen Hammer und Nägel (man darf nix an die Wand hängen) und ein aufblasbars Kopfkissen
- Bratwurst, Bier und natürlich Carmen!
- Hamishs Baconmaker, Emergency Calls und BBQ on Wednesdays
- Sydney :-) und meine gesamten Roadtrips
- Fischpie
Dennis (28) studiert Wirtschaftsinformatik in Mannheim, hier in Auckland erfreut er sich an Kursen mit den schönen Namen „Contemporary issues in computer science“, „Research Methods“ und „Ubiquitous computing“
- Meine chin-up bar ( klemmt man in den Türrahmen, um Klimmzüge zu machen, die Türrahmen sind aber zu schmal), Klempnerzange
- Kickern, n halbes Brathendl und Schwarzwälder Würschdle
- die Sozialkultur und das schöne Land
- Frühstück am Meer
- die Esskultur (Döner mit Sweet Chili und/oder BBQ Sauce; asiatische Food Courts ohne Ende; Pizza, die nur aus Käse besteht; Tomaten, die teurer sind als Rindersteak; Plörrebier; free Halal BBQ)
Jul (24) studiert Anglistik und Hispanistik in Mannheim und schuftet sich als Einzige in Appartment 12E den A... ab und zwar im Marketingdepartment von Dominion English School.
- Mein zweites Paar schwarze Pumps
- Brot, Käse, mein Bett und meine Mädels
- Die Strände und die geile Aussicht aus unserem Wohnzimmer
- Auf unserer Terrasse in „Up there“ frühstücken und Abend essen
- Leute, die bei 10°C in Shorts und barfuß rumlaufen und sogar ohne Schuhe durch Pommesmatsch und noch Schlimmeres bei McDonalds durchlatschen.
Hamish (20) studies Applied Sciences in Auckland.
- What’s the strangest thing about Germans?:
Their taste in TV programmes: Brothers and Sisters, Grey's Anatomy, etc. (Your girlfriend watches exactly the same crap!)
- What do you like most about “your” Germans?
Their relaxed easy going lifestyle. Oh and making chocolate cakes :-) (Ususally one per week)